Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Italien

Gerade im internationalen Geschäftsverkehr kann es sinnvoll sein, allgemeine Geschäftsbedingungen zu nutzen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass für die Einbeziehung von allgemeinen Geschäftsbeziehungen im Ausland oft andere Voraussetzungen gelten, als in Deutschland. Daher stellt sich im Exportgeschäft immer als erstes die Frage, welchem nationalen Recht der zu vereinbarende Vertrag unterfallen soll. In Deutschland reicht es, wenn der Vertragspartner die Möglichkeit der Kenntnisnahme der allgemeinen Geschäftsbeziehungen erhält. In Italien ist die Einbeziehung von allgemeinen Geschäftsbeziehungen hingegen wesentlich aufwendiger. Werden aus Unkenntnis der italienischen Regelungen dann die allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht wirksam in einen Vertrag einbezogen, so kann dies zu erheblichen Nachteilen führen, da sich der Verwender statt mit den auf ihn angepassten, mit den gesetzlichen Regelungen begnügen muss. Nicht selten ist dies mit erheblichen, wirtschaftlichen Nachteilen verbunden. Die ursprüngliche Preiskalkulation ist dann bereits falsch.

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