Schiedsgerichtsverfahren

Kommt es zwischen Geschäftspartnern zum Streit, so führt der übliche Weg vor ein ordentliches Gericht. Nicht selten kennen sich die Richter in der betreffenden Branche nicht aus. Diese Tatsache führt dazu, dass sich Unternehmen beim Abschluss von B2B-Verträgen  überlegen sollten, ob nicht der Rechtsweg ausgeschlossen wird. Gerne wird dann in Verträgen vereinbart, dass mögliche Streitigkeiten aus dem Vertrag außergerichtlich durch ein Schiedsgericht entschieden werden. In diesem Zusammenhang wird oft auf die Schiedsgerichte der ICC und des DIS zurückgegriffen. Das deutsche Zivilprozessrecht sieht entsprechende Regelungen hierzu vor.

Man kann in diesem Zusammenhang auch Streitigkeiten zwischen den Parteien durch internationale Schiedsgerichte, die ihre eigenen Verfahrensordnungen haben, entscheiden lassen. Dies macht oft schon deshalb Sinn, da viele Richter der englischen Sprache nicht mächtig sind. Wenn dann noch die Unkenntnis der Branche hinzukommt, können die Parteien kein faires und gerechtes Urteil erwarten.

Der Vorteil des Schiedsgerichtsverfahrens ist häufig eine schnellere Entscheidung, die den wirtschaftlichen Belangen der Parteien besser gerecht wird, als eine Entscheidung durch die ordentlichen Gerichte. Darüber hinaus werden als Schiedsrichter im jeweiligen Rechtsgebiet erfahrene und sprachlich bewanderte Juristen eingesetzt, was selbstverständlich zu gerechteren und fundierteren Entscheidungen führt.

Ein Schiedsgerichtsverfahren endet durch den Erlass eines Schiedsspruchs oder den Abschluss eines Schiedsvergleichs. Der Schiedsspruch hat die Wirkung eines rechtskräftigen gerichtlichen Urteils.

Wir beraten unsere Mandanten zum Schiedsgerichtsverfahren und formulieren Schiedsklauseln. In nationalen und internationalen Schiedsgerichtsverfahren vertreten wir unsere Mandanten dabei effektiv. Nur mit einer erfahrenen Rechtsberatung und Vertretung ist die Führung eines Schiedsgerichtsverfahren erfolgversprechend.

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